Ausleitungsverfahren


Ausleiten in der Naturheilkunde bedeutet das

Ausleiten von Giften, Schlacken und Schadstoffen aus dem Gewebe.

 

Dies geschieht über die Haut und durch die Anregung der Entgiftung durch

unsere Ausscheidungsorgane, wie die Leber, die Nieren, den Darm, aber auch die Lymphe.

 

Das Immunsystem bekommt dadurch einen Anstoß zur Neuorientierung.

 

 

Schröpfen

 

Schröpfen gehört zu den klassischen Ausleitungsverfahren und zu den ältesten Heilbehandlungen.

 

Mit Hilfe von Schröpfgläsern, die auf die Haut gesetzt werden, wird ein

Unterdruck erzeugt. Dadurch wird die Zirkulation von Blut und Lymphe stimuliert.

Es entsteht eine vermehrte Durchblutung, Entschlackung und Entgiftung des Hautareals,

des Bindegewebes, der Muskulatur und reflektorisch auch der inneren Organe.

 

Dadurch können muskuläre Verhärtungen (sogenannte Myogelosen) gut behandelt werden,

und das Immunsystem wird angeregt.

Außerdem hat es eine schmerzstillende Wirkung.

Auch in der chinesischen Medizin wird das Schröpfen eingesetzt, um Qi Stagnationen zu beheben.

 

 

Blutegeltherapie

 

Die Blutegel geben beim Saugen bis zu 100 unterschiedliche

Wirkstoffe in den Körper ab und sind somit eine biologische Apotheke.

 

Die Blutegeltherapie wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell und blutgerinnungshemmend.

 

Dadurch können z.B.:

 

  • akute oder chronische Gelenkschmerzen
  • Gelenksarthrosen
  • Bluthochdruck
  • Krampfadern
  • Migräne

 

und viele weitere Erkrankungen behandelt werden.

 

Medizinische Blutegel werden nur einmal verwendet und danach entsorgt.